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Aktuelles

Val Fex

Das Fextal war früher nicht nur als Weidegebiet, sondern auch als Abbaugebiet der sogenannten Fexerplatten von Bedeutung. Der Name „Fex” leitet sich vom lateinischen „feta” (Mutterschafe) ab und verweist auf die frühere Nutzung durch die Schafhaltung. Das Val Fex zählt zu den höchstgelegenen Tälern, die ganzjährig bewohnt sind. Zu dem Tal gehören die Kleinsiedlungen Vaüglia, Platta, Vals und Curtins.

Die Fexer Platten

Anhand einer in den 1970er-Jahren verfassten Forschungsarbeit über die Fexerplatten lassen sich Abbautätigkeiten im Gebiet „Gianda da las plattas“ in der Nähe der Alp da Segl bereits kurz nach der Mitte des 19. Jahrhunderts belegen. Am 17. April 1864 schlossen interessierte Silser mit der Gemeinde Sils einen Konzessionsvertrag über die Gewinnung von Steinplatten ab. Vermutlich wurden dort jedoch bereits viel früher Steinplatten abgebaut. In besagtem Vertrag wurde festgehalten, dass das Recht der Silser Einwohner, im Fextal Platten für ihre Gebäude zu gewinnen, durch den Konzessionsvertrag nicht eingeschränkt werden dürfe. Die Bedeutung der Fexerplatten beruhte darauf, dass sie sehr dünn, bis zu 15 mm, gespalten werden konnten. Deshalb waren sie aufgrund der Gewichtseinsparung das ideale Material für die Dacheindeckung. Der verwendete Stein, ein Gneis (mineralhaltiger Glimmerschiefer), lässt sich übrigens  nur im Winter im gefrorenen Zustand spalten.

News

Die Cheva Plattas da fex befindet sich derzeit im Winterschlaf. Am 18. Juni 2027 öffnet sie ihre XX. Saison. Ein geplanter Familienanlass sowie Gespräche mit Zeitzeugen bilden die Höhepunkte im kommenden Jahr. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit und werden unter «Veranstaltungen» veröffentlicht.